Archiv für August 2008|Monatliche Archivseite
Stau..
hat heute dafür gesorgt, daß in den ersten Stunden so gut wie nichts los war. Ich selbst bin um 8.27h in den Bus zur Arbeit gestiegen, welcher normalerweise ca. 20 Minuten später das Ziel erreicht. Heute wurde es 10.30h ..
„14 Kilometer Stau. Toll. Zwei haben wir schon geschafft..“ War der Kommentar des gefrusteten Fahrers, der alle 20 Minuten die Frage seiner Zentrale, wo er sich denn befinde mit „xxx Bahnhof. Immer noch“ oder „xxx Bahnhof. 20 Meter weiter richtung Ziel“ beantworten musste. Wenigstens kam mein Chef heute auch zu spät
..
Einprägsam war dann letztlich auch nur noch dieser eine Kunde, der vor einiger Zeit einen Telefon- und Internetvertrag bei einem großen Anbieter mit hübschen italienischen Werbemitteln abgeschlossen hatte. Dieser Kunde regte sich heute auf, daß er immer noch nicht telefonieren und surfen könne. Auf die Frage, ob denn das Paket mit Hardware und Zugangsdaten noch nicht angekommen wäre antwortete er „Ja klar, da ist vor ein paar Wochen ein Paket gekommen. Das habe ich NATÜRLICH ungeöffnet zurückgehen lassen, wer weiß, was da drin ist? Wenn ich den Absender nicht kenne, dann nehme ich das nicht an!“.. Ok..
Spaß mit neuen Mitarbeitern..
Wie bereits angedeutet, der Computerfuzzi befindet sich im Urlaub. Trotzdem muss man ja ab und zu mal bei der Arbeitsstelle vorbeischauen und sei eh nur um zu sehen, ob man tatsächlich noch nicht gekündigt wurde
..
Heute benötigte ich ein paar Kleinigkeiten aus dem PC-Sortiment und ein paar Unterlagen aus der Personalabteilung.
An der Information stand jetzt eine neue Kollegin, die ich bislang noch nicht kennenlernen durfte. Sie war mit einem recht jungen Menschen beschäftigt, der ein paar Probleme mit einem gerade gekauften Spiel hatte. Da sie recht hilflos wirkte, griff ich mal ein und versuchte weiterzuhelfen, woraufhin sie mich dann angrinste, sich bedankte und feststellte, daß ich mich ja recht gut auskenne.
„Tja, wenn das so ist, dann könnte ich ja fast hier anfangen, oder?“
„Irgendwie schon.“
„Gut, ich geh dann mal schnell zur Frau xxx in Personalbüro, wir sehen uns dann nächste Woche..“
Der Blick war Gold wert.
Begehrter Verkäufer
Lustig, andere Blogs sind sehr erinnerungsfördernd. Diesesmal ist es oldschool , der mich zu einer Überschrift und den dazu passenden Gedanken animiert.
Auch zu diesem Stichwort gibt es wieder mehrere Geschichten. Besonders nett war Nummero Eins :
Ich fristete zu dieser Zeit mein Verkäuferleben in einem sehr sehr großen Markt in Hamburg und war verurteilt, Zubehörkram, Tintenpatronen sowie anderen Kleinkram an den Kunden zu bringen. Immerhin war die Softwareabteilung nah dran, da gabs ab und an trotzdem nette Beratungsgespräche.
Irgendwann kam ein Mädel auf mich zugestürmt, freudestrahlend und gutaussehend. Sie lächelte und sagte : „DICH hab ich gesucht! Ich brauch ‘nen Gameboy!“ ..
Uh! Geil! Traumhaft. Immer, hab gleich Feierabend
..
Sie muss das Funkeln in meinen Augen gesehen haben, jedenfalls kicherte sie sofort und meinte : „Neeeein, nicht SOOO! Den von Nintendo!“ .. Na klar, Mario schaut ja auch viel toller aus als ich
..
Die zweite Geschichte hat sich im gleichen Markt in der hamburger Innenstadt zugetragen. Es war um Weihnachten herum, und obwohl wir wirklich viele Verkäufer im Computerbereich waren stimmte das Verhältnis Kunde/Verkäufer leider überhaupt nicht. Um jeden Verkäufer bildeten sich kleine Grüppchen mit fragenden Kunden. Ich hatte mich gerade so halbwegs „freigearbeitet“, da kam ein junger Mann auf mich zu. Südländer, freundlich, hilfesuchend und gewillt ein paar gute Lautsprecher zu kaufen. Nach kurzer Zeit wurde mein Kunde allerdings von einem bullig aussehenden deutschen weggeschubst.
„Ey, ich bin dran Scheisskanake!“ und dann zu mir „Ich brauch ein Laufwerk, hilf mir mal.“
Ich versuchte den Menschen noch darauf hinzuweisen, daß ich bereits Kundschaft habe und er doch bitte kurz warten solle. Dummerweise wurde ich ignoriert, da meine beiden Kunden schon aneinandergeraten waren. Und so wie es aussah, würden die sich nicht freundlich einigen wollen. Der eine drohte, dem anderen vor der Tür die Fresse zu polieren, der andere konterte selbstbewußt mit seinen Kumpels die eh draussen stehen und warten. Und mittendrin so ein kleiner Computerfuzzi, der hilflos in die Überwachungskamera gestikuliert. Glücklicherweise habe ich die beiden trotz aller aufgeheizten Atmosphäre beruhigt bekommen, auch ohne Sicherheitsdienst. Offenbar hat sich auch niemand an diesem Tag vor der Tür geprügelt, manchmal können Computerfuzzis sogar deeskalieren.
Peinliches Telefonat
Der Subwayblogger schrieb kürzlich von einem eher peinlichen Telefonat. Wie das so ist, wenn man entweder keinerlei Gedächnis für Personen, Stimmen, o.ä. hat kann man sich durchaus gut blamieren.
Das ist mir passiert, als ich vor einiger Zeit dringend mit einer flüchtigen Bekannten telefonieren musste. Da ich ihre Nummer nicht finden konnte, rief ich meine damalige Freundin bei ihrer Arbeit an und fragte nach der Nummer.
Besagte Ex arbeitete zu der Zeit als Mädchen für alles bei Motor-Music, einem Label von Universal. Sie wußte sofort rat, meinte, sie habe gerade eben erst mit besagter Bekannten telefoniert und gibt mir einfach die Nummer die ihr das Telefon als zuletzt gewählt anzeigt. Ok, aufgeschrieben, bedankt, aufgelegt und neu gewählt.
Es meldet sich eine nette, weibliche Stimme, die ich als Personenlegastheniker natürlich meiner Bekannten zuordnete. Warum auch nicht, ich rufe sie ja schließlich gerade an
. Jedenfalls telefoniere ich einige Minuten Smalltalkend mit ihr bis sie meint : „Hey, ist zwar nett mit dir zu reden aber ich glaube, ich bin nicht die, die du anrufen wolltest.“ .. Ok.. Jetzt wo sie es sagt
..
Ich erfuhr dann später, daß meine Ex sich vertan hatte und vergessen hatte, daß sie zwischendurch noch beruflich telefoniert hat. So hatte ich dann das Vergnügen mit einer frisch für einen Fernsehauftritt gebuchten Tänzerin zu quatschen anstatt mit meiner Bekannten. Aber hey, die war echt nett und irgendwie süss. Als mir die Unbekannte vom Telefon dann einige Tage später im TV bei eben diesem Auftritt gezeigt wurde, habe ich mir ganz fest in den Arm gebissen weil ich mittlerweile die Nummer nicht mehr hatte
..
Urlaub
Habe ich. Ja. Ernsthaft.
Deshalb wird es zumindest die kommenden zwei Wochen wohl erst einmal keine neuen Geschichten geben sondern nur bereits erlebtes. Aber da ich schon 1999 im Computerhandel meine schräge Laufbahn gestartet habe sind da auch noch einige Anekdoten zu erzählen, keine Sorge. Momentan fordern aber natürlich Frau und Kind sowie das Baby namens „Drakensang“ ihren Tribut in Form von Zeit.
Die Zeit könnt ihr lieben Leser (und es sind schon einige, erstaunlich viele sogar für ein kaum beworbenes und neu gestartetes Blog wie ich finde, weiter so) euch natürlich gerne in den Kommentaren ausleben. ![]()
Damit der Eintrag dann auch noch etwas erheiterndes bringt – ich erinnere mich gerade an den Kunden, der mir einen Eigenbau-PC gebracht hat, weil der nach sehr kurzer Zeit immer abgestürzt ist. Nach kurzer Suche war klar, der CPU-Kühler bleibt kalt, die CPU glüht. Warum das so was? Der Mensch hatte beim Einbau des Lüfters offenbar die Haltenasen des SockelA-Lüfterhalters abgebrochen, woraufhin der Lüfter natürlich nicht mehr auf dem Mainboard halten wollte. Da nun auch keine Wärmeleitpaste im Hause war wurde improvisiert.
Mit doppelseitigem Klebeband…
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