Ex-Kollegen können auch gemein sein

In diesem Falle war der besagte ehemalige Kollege allerdings kein Kunde und penetrierte durch aufdringliche Fragestellungen sondern war eigentlich nur hilfsbereit.

Als nämlich eine der neueren Auszubildenden mit einer Kundin im Schlepptau vorbei kam und sehr hilfesuchend aussehend fragte, wo (verdammt noch mal, immer versteckt ihr alles, geht ja nicht an, doofer Laden) denn bitte die Babyphone stehen würden, zeigte besagter Ex-Kollege nur nach rechts und meinte „Hier rechts bis zu den Waffeleisen, dann geradeaus und da hinten im Regal ganz unten.“ bevor jemand anderes antworten konnte. Die Azubine war verwundert und hat den Mund auch erst wieder zugemacht, als ihr einige Zeit später jemand erklärte, daß der gute Mann jahrelang hier gearbeitet hat und solche Fragen wohl schon aus einem Reflex heraus beantworten MUSS 😉 ..

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9 comments so far

  1. noch ein Markus on

    haha, den Kunden freuts und die die Azubine wundert sich …
    🙂

  2. Junimond on

    😉
    *bg*

  3. gr3if on

    Haben diese Märkte eigentlich ein System? Ich suche immer wieder mal Dinge und naja, dass so Sachen wie Kopfhörer natürlich nicht neben den Mp3 Playern zu finden sind, sonder am anderen Ende des Ladens neben den Cd’s erscheint mir irgendwie nicht sinnvoll….

  4. computerfuzzi on

    Ja, es gibt tatsächlich ein System. Dummerweise ist das meist schon älter und wird von den Zentralen als „hat sich doch bewährt“ vorgegeben.

    Es gibt einzelne Abteilungen in solchen Märkten. Die „Weißware“ zum Beispiel, dort findet man Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke – eben alle Produkte die klassischerweise einmal weiß waren und es heute oft noch sind. Dann gibt es zum Beispiel auch die Computerhardware, dort findet man Monitore, PCs, Notebooks, Drucker, eben die große Hardware. Computer-Zubehör hat dann den Kleinkram vom WLAN-Stecker bis zur Tinte.
    Die „Zubehör“ Abteilung führt dann oft eben die Kopfhörer, Glühlampen, Kabel, etc. .. Da solche Dinge oft einfach abgegriffen werden, findet sich diese Abteilung fast immer in direkter Nähe zur Kasse, so daß man beim Rausgehen eben noch schnell das Zubehör fürs gekaufte Produkt mitnehmen kann.

    Dummerweise hat jede dieser Abteilungen fast immer Zielvorgaben bei Gewinn und Umsatz. Ein Verantwortlicher kümmert sich da dann um Bestellung, Preisgestaltung und Regalpflege. Allerdings eben nur in SEINER Abteilung. Intelligente Mitarbeiter arbeiten allerdings Abteilungsübergreifend und bitten darum, doch vielleicht auch Kopfhörer neben die MP3-Player platzieren zu dürfen. Da das aber wieder vom Regalplatz der anderen Abteilung abgeht, entbricht ab und an absolut unsinniger Kleinkrieg.

    Ach, stell dir einfach ein Büro voller machtbesessener Manager vor, jeder hat seinen Schreibtisch und arbeitet nur mit sich selbst zusammen 😉 ..

  5. gr3if on

    Na toll….

    Ansonsten gilt, dass ich bei 99,9% der Verkaufsgespräche die ich in einem Markt dieser Kette höre einfach nur Kopfschmerzen bekomme….

    Sei es Computer, Computerhardware, Zubehör…. Egal.

    Lass es Kühlschränke sein. In meinem nächsten gibt es genau 2 die Ahnung haben. Der eine von Pc-Teilen der andere für Sound und Mp3 Player….

    Ansonsten einfach nur Chaos. Egal ob Energieklasse A bei Kühlschränken… Ein 1000eur Samsung Modell in Schrankwandform kann einfach nicht weniger verbrauchen als ein deutlich kleinerer in der gleichen Klasse….

    Oder zb bei diesen Acer Pcs mit Wakü:
    O-Ton: ja ne Wakü ist Wartungsfrei und ansonsten haben sie ja Garantie…. Und wie ist das mit den Festplatten? Ja die können sie wann immer sie wollen rausziehen. Alle??? Ja alle?

    Okay gesagr getan: Ich habe bei dem Vorführmodell die Raptor entfernt und naja, dass Windows dabei abstürzt verwunderte alle außer mir… Bei soviel Dummheit könnte ich schreien.

  6. computerfuzzi on

    Oh, wenn ich mich in anderen Märkten umschaue geht mir das oft ja gar nicht anders. Bei „mir“ versuche ich meinen Kollegen zumindest in meiner Abteilung immer unter die Arme zu greifen, drucke Infozettel aus, gebe in ruhigen Momenten „Minischulungen“ und und und. Dummerweise wird sowas von vielen Chefs als Privatgespräch geführt und ungerne gesehen, habe mich auch schon oft anmotzen lassen müssen, weil ich einem Kollegen einfach nur die Unterschiede verschiedener Grafikkarten erklärt habe.

    Da muss von seiten der Führungsebene was passieren..

    Noch ein Problem ist der Trend, immer weniger Vollzeitmitarbeiter und stattdessen lieber Studenten oder Teilzeitler und Praktikanten einzustellen. Kostet ja weniger und ist flexibler weil schneller wieder weg wenns nötig wird.

    Nur sollte eben klar sein, daß eine Aushilfe sich nie so engagieren wird, wie jemand, der täglich 10-12 Stunden den Job macht und seinen kompletten Unterhalt damit verdient. Noch dazu kommt das Problem, daß die Leute, die sich oft gut mit der Technik auskennen sehr oft keine guten Verkäufer sind. Man braucht nämlich primär GEDULD und Ruhe.. Fachwissen wäre auch toll, bringt aber nichts, wenn die Kunden vorher wegrennen 😉 ..

  7. gr3if on

    Wo du wahr hast… Um es mal ganz profan auszudrücken.

    Geduld und auch das überzeugen, dass man Ahnung hat ist 90% der Arbeit.

    Naja das Feature warum ich irgendetwas in diesen Märkten kaufe ist die Chanche es nach 1,5 Jahren wenn es leider kaputt geht umzutauschen, bzw man bekommt eigentlich immer sein komplettes Geld wieder…

    Das ist schon komisch.

  8. computerfuzzi on

    Jepp, der unproblematische Umtausch (zumindest bei Peripherie, Komplettsysteme und teure Produkte sind da kniffliger) ist ein Argument und wird auch gerne in Anspruch genommen. Allerdings ist das auch einer der Gründe für etwas höhere Preise, so Service kostet Geld. Wenn ich eine defekte Festplatte nach einem Jahr zum Großhändler schicke bekomme ich einen Zeitwert gutgeschrieben, der Kunde aber oft die volle Summe.

  9. gr3if on

    Tjo das finde ich in dem Punkt absolut okay und zahle Zb für meine Maus auch gerne den Aufpreis. Es gibt Grenzen und 65eur für eine Razor Diamondback ist so ein Fall^^ Aber da sind immer wieder nette Sachen dabei. Am besten ist es aber man braucht keine Beratung…


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