Archive for the ‘PC’ Category

Angestubst: AMD Kabini für preiswerte Einsteiger-Computer

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein PC mindestens 1000 Euro kosten musste, damit damit wenigstens Office flüssig läuft. Groß, laut und unhandlich müssen Computer auch nicht mehr sein. Selbst Tablets reichen heute schon für Internet und Office aus – wenn es sich dann noch um x86-Tablets mit Windows handelt, sogar für die gewohnte und oft lieb gewonnene Software.

Im Rahmen des Projekt Exodus habe ich vergangene Woche etwas mit einem sehr günstigen AMD-System herumspielen können. Als Prozessor kam dabei ein Kabini für den Sockel AM1 zum Einsatz. Der Quadcore-Prozessor aus der Sempron-Serie kostet etwa 29 Euro (bulk, also inklusive Lüfter) und taktet mit überschaubaren 1,3 GHz. Für 10 Euro Aufpreis gibt es den Prozessor auch mit 2,05 GHz und mit etwas flotterer GPU. Apropos GPU: Die ist bereits integriert und stammt aus AMDs R-Serie. Es handelt sich um die langsamste GPU-Lösung von AMD, R3 genannt.

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Dem kleb‘ ich eine…

Es ist schon sehr lange her, dass ich in einem winzigen PC-Geschäft im Süden der Republik arbeitete. Dort verkauften sich PCs angesichts der Konkurrenz durch Discounter und bekannte Fachgeschäfts-Ketten eher schlecht, dafür kamen regelmäßig Rechner zur Reparatur. Vor allem in den Monaten nachdem Aldi wieder einen neuen PC im Angebot hatte 😉 .

Nicht aus dem Supermarkt stammte allerdings der PC eines Jugendlichen, der laut Fehlerbeschreibung bei Spielen immer nach sehr kurzer Zeit abstürzte. Zwar war mit einer Savage 4 nicht unbedingt die beste und kompatibelste Grafikkarte verbaut, der Grund für die Abstürze war jedoch ein anderer. 

Der PC war zuvor schon bei einem „Fachmann“ in Reparatur. Dieser vermutete zu große Hitze auf dem AMD K6-2 Prozessor und gönnte ihm einen neuen Prozessorkühler. 

Als ich den Kühler abbauen wollte um eine fehlerhafte Montage (oder zuviel/zuwenig Wärmeleitpaste) auszuschließen, sah ich dann auch den Grund für die Überhitzung: Der Kühler war, sehr professionell, mit einem Stück doppelseitigem Klebeband auf den Prozessor geklebt.

„Echte Gamer“ hassen billig

Von Zeit zu Zeit werde ich gefragt, ob ich nicht bei PC-Zusammenstellungen helfen kann. Klar – ich kann die Dinger auch zusammenbauen, mache ich aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr. Wer sich einen PC zusammenstellt (also aus einzelnen Teilen) anstatt einen Komplettrechner zu kaufen, ist zumindest in meinem Umfeld meistens Gamer und will den Rechner entsprechend zum Spielen kaufen und nicht nur für dröge Büroarbeiten. Da gibts dann vor allem in PC-Foren immer wieder tolle Glaubenskriege.

Wenn mir jemand sagt, er kann maximal 500 Euro investieren, dann bau ich ihm einen PC für maximal 500 Euro. In Foren kommt dann aber schnell ein „dafür bekommst du ja nix“ oder „damit ruckelt sogar Office, lass das“ und ganz oft „da musst du schon 1400 Euro mindestens ausgeben, sonst kannst du damit gar nichts zocken.“

Was soll man sagen außer „Unsinn“? Sicher laufen einige Spiele auf einem sinnvoll zusammengestellten 1400-Euro-PC schneller und in höheren Detailstufen als auf einem Einstiegsrechner für 500 Euro oder weniger. Aber: Auch der kleine PC packt die meisten aktuellen Spiele in 1920×1080 Bildpunkten und mit mittleren bis ganz hohen Details. Auch wenn das die Schreihälse in den Foren nicht glauben wollen (man merkt auch, dass sie noch absolut keine Erfahrungen damit haben).

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