Archive for the ‘Tablets’ Category

Kurz angeschaut: i.onik TM10.1 Tablet

Da wollte ich mich bis zum neuen Jahr abmelden und dann klappt das nicht. Warum? Weil der Paketbote mir ein Tablet überreicht hat, als Testmuster für einen größeren Kunden. Bislang habe ich ja sehr oft eher die Topmodelle getestet „weil die Leser sich nicht für preiswerte Geräte interessieren“. Offenbar scheint aber gerade die Experimentierfreude ausgebrochen zu sein. Mir solls recht sein, gibts hier im Blog endlich mal wieder die Chance zu mosern. Immer nur teure Luxusgeräte ohne größere Mängel – das ist ja auch langweilig auf Dauer.

Jüngst ist also das i.onik TM10.1 hier eingetroffen, ein recht voluminös wirkendes Tablet mit Metallgehäuse. Erster Eindruck beim herausfummeln aus der Packung: Verdammt, ist das schwer. Zugegeben, gegen das jüngst getestete Z3 Tablet Compact von Sony ist fast alles schwer. Aber dann war da ja auch noch das Windows-Tablet Yoga 2 von Lenovo, mit seinem großen Akkuknubbel. Das war auch alles andere als leicht, kommt mir aber rein subjektiv deutlich angenehmer zu tragen vor als das TM10.1.

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Tests und Vorlieben

Hand aufs Herz: Wie bevorzugt ihr Produkttests? Nehmen wir mal Tablet-Tests als Aufhänger: lieber harte Fakten, ein analytischer Stil, strenge Regeln? Oder lieber sowas wie ein virtuelles Beratungsgespräch? Mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und ein eher plaudernder aber trotzdem informativer Stil? Vielleicht ja auch ein Mittelding? Wobei das schon schwer hinzubekommen ist – analytisch-plaudernd wird selten gelehrt 😉 . 

Bleiben wir bei den Tablets. Ist es wichtig Unterschiede bis aufs letzte Frame pro Sekunde zu ergründen oder interessiert euch das gar nicht so sehr? Ich habe für beide Versionen Auftraggeber, ich habe beides schon oft genug geschrieben. Bei einem CPU- oder Grafikkartentest der Highend-Liga dürfte klar sein, dass eine handfeste Analyse mit bombenfesten Regelwerken und Test-Szenarien wichtig ist. Aber wie ist es bei Alltagsgeräten? Klassisch gilt ja oft das Ritual der Testfragebögen, der festgelegten Benchmarkszenarien, Stiftung-Warentest-Stil quasi. Aber ist nicht mittlerweile eine Zeit angebrochen, in der wir uns bei einigen Produkten auch davon lösen können? Tablets beispielsweise, um auf den Aufhänger zurückzukommen, werden ja nun eher selten von Frameratenjägern gekauft. Kauft wirklich jemand Tablet A statt Tablet B weil B zwei Frames pro Sekunde weniger im Benchmark XY bringt? Sollte nicht lieber generell auf die Alltagstauglichkeit eingegangen werden? Oder fehlt euch dann die Vergleichsmöglichkeit? Los, kommentiert fleißig 🙂 .

Nervensäge der Woche: Samsung Exynos „Octa-Core“

Spätestens seit der Gigahertz-Schlacht zwischen AMD und Intel, seit Aldi-Werbeprospekten mit „Terabyte-Power und Gigahertz-Überlegenheit“ (für ganz normale Office-PCs), ist klar: Hohe Zahlen verkaufen sich klasse. Muss ja nix dahinterstecken, die potentiellen Kunden sind eh zu blöde um den Beschiss zu kapieren.

Einsteiger-Grafikkarten für Office-Rechner mit 4 Gigabyte VRAM? Geil, gekauft, muss ja viel besser sein als das gleichteure Modell mit besserer GPU aber nur halb so viel RAM. Prozessoren mit 4 Gigahertz – kaufen kaufen kaufen!Und wenns von VIA ist, kaufen!

Samsung hat das alles gut beobachtet und zum Leitspruch gemacht. Verarscht den Käufer. Umso leichter, wenn man groß und populär genug ist, um Fanboys zu haben, die eh jeden Scheiss mitmachen. Es ist nicht immer Apple, lasst euch das gesagt sein 😉 . Bestes Beispiel: Der Exynos 5420, ein „Octa-Core-SoC“ für Smartphones und Tablets wie er aktuell im Galaxy TabPro und NotePro sowie im Galaxy Tab S eingesetzt wird. Acht Rechenkerne, eieiei, das klingt toll, das muss schnell sein, das muss man haben! Und vor allem: Das setzt sich von der ganzen mittelmäßigen Konkurrenz mit ihren popeligen Quadcores ab. Juhu!  Weiterlesen

Das Tablet ist tot, es lebe das Notebook mit abnehmbarem Display..

Eine News bei http://www.gamestar.de titelt: »Der Tablet-Boom ist vorbei« – Chef von US-Handelskette Best Buy sieht wiederbelebten PC .

Das ist toll. Das Ende von Windows XP hat laut besagtem Handelsketten-Chef nicht dafür gesorgt, dass die Leute massenweise Tablets neu kaufen. Mönsch, sowas. Stattdessen sieht Cheffe einen größer werdenden Markt für „Notebooks mit abnehmbaren Displays“. Also.. Eh.. Für Tablets irgendwie. Oder sehe ich das falsch?

Vielleicht hat der Herr sich auch vertan und meint mit „Tablet“ eigentlich „Geräte mit Android und iOS“. Da kann einem schon mal entgehen, dass auch ein Surface Pro ein Tablet ist. Mit einer OPTIONALEN Tastatur.

Unnötig und teuer

Viel zu oft denke ich mir beim Lesen neuer Produktvorstellungen „Was zur Hölle? Warum?“. Da werden fröhlich Nischenprodukte teuer entwickelt und viel zu teuer auf den Markt geworfen. Oder viel zu billig, dann aber so, dass die primären Funktionen nicht mehr sinnvoll nutzbar sind. Was soll das? 

Ein Beispiel wäre Windows RT – Gegenstimmen? RT ist überflüssig und war es schon von Anfang an. Ein MS-Betriebssystem für ARM ist zwar löblich, die Einschränkungen sind es jedoch nicht. Kein Wunder, dass außer Microsoft selbst niemand mehr RT-Geräte produzieren mag.

Noch ein Beispiel hat jüngst LG mit dem TabBook geliefert. Ein Android-Tablet mit Slider-Tastatur, einem Kilogramm Gewicht und einem Core-i-Prozessor sowie 4 GByte RAM? Was soll das? Android und darauf basierende Software läuft auch mit einem Snapdragon 801 extrem geschmeidig, Ruckler stammen eher vom Betriebssystem als von fehlender Leistung. Der Core-i ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen – dumm, unnütz und eigentlich eine große Sauerei. Alleine der Energiebedarf des sich die meiste Zeit langweilenden Prozessors ist gegenüber einem aktuellen ARM gigantisch. Wer verbrezelt denn freiwillig bis zu 15 Watt, wenn es auch ein SoC mit 3 Watt tut? Und das für den Preis eines Surface-Pro-Tablets, das den Prozessor auch sinnvoll für Desktop-Anwendungen und wirklich brauchbares Office nutzen kann?  

Smartwatches

Immer mal wieder versucht die Industrie dem Kunden klarzumachen, dass gerade ein toller neuer Trend gestartet wurde und er, der Kunde, gefälligst Geld dafür auszugeben hat.

Aktuell ist der Hype um die Smartwatches entbrannt. Zumindest auf Herstellerseite, die potentiellen Kunden jedenfalls scheinen sich dafür nicht so recht zu interessieren. Kein Wunder, war doch die Qualität der schlauen Uhren zumindest in der letzten Generation mehr als unterirdisch.

Vor allem die Akkulaufzeiten von teilweise nur wenigen Stunden (für eine UHR, hallo? Gehts noch?) und schwer ablesbare Displays verhinderten den Spaß mit dem neuen Gadget. Mir lag vor zwei Jahren die zweite Sony Smartwatch zum Test vor und mein Urteil war entsprechend vernichtend: Eine Uhr, die man aufgrund ihres spiegelnden Displays nur im Haus nutzen kann, deren Akku nur wenige Stunden lang hält und die vor allem NICHT EINMAL DIE UHRZEIT ANZEIGT ohne dass man sie aus ihrem Ruhemodus weckt, ist halt einfach nur unnütz.

Nun gibt es eine neue Generation und von Google sogar ein angepasstes Betriebssystem. Die Uhren zeigen tatsächlich die  Zeit an und die Bildschirme lassen sich auch im Sommer ablesen.

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Ersteindruck: Samsung Galaxy Tab S

Vor kurzem erschien mit dem Samsung Galaxy Tab S nicht nur ein neues Tablet sondern gleich eine ganze neue Produktreihe des koreanischen Herstellers. Auffälligste Neuerung: Das wirklich beeindruckende AMOLED-Display und eine sehr flache Bauweise. Im Inneren gibt es wenig neues, hier kommt wie schon beim TabPro und NotePro Samsungs Pseudo-Achtkern Exynos 5420 Octa zum Einsatz.

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Großes Windows auf kleinen Tablets Teil 1: Gedanken..

Tablets, ich mag die Dinger. Allerdings bin ich kein großer Apple-Fan, was die Tablet-Wahl zur Zeit des Tablet-Booms (so ab 2010 als das erste iPad den Trend ins Rollen brachte) arg knifflig machte. Da ich zu der Zeit gerade meine neue Existenz als Schreiberling aufbaute, kam ich in den Genuss der ersten Android-Tablets. Gruselig, sage ich euch. Nicht nur aus heutiger Sicht. Einer meiner ersten Tests war das Dell Streak 5, ein Tablet mit Android 1.6 und sagenhaften 5 Zoll Displaydiagonale, das sich sogar zum Telefonieren eignete.

Bild

Dell Streak 5 – heute nennt man so etwas Smartphone 😉

Zugegeben, heute gibt es kaum noch Telefone mit weniger als 5 Zoll Diagonale – „damals“ allerdings habe ich mich totgelacht bei dem Gedanken, mit so einem Klotz am Ohr an der Bushaltestelle  zu stehen 😉 .

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