Kulanz ist Ansichtssache..

Stand da doch ein Kunde vor mir, der seinen im Februar gekauften Rechner dabei hatte. Mein Kollege war schon verzweifelt und bat mich um Hilfe, ich solle dem Herren erklären, wie er XP auf diesen PC bekommt hieß es.

Leider war es nicht so einfach.  Der Kunde hatte diesen PC gekauft, im Februar bereits, und er finanziert den Rechner über die Hausbank.  Angeblich hätte der Rechner auch nur unbenutzt und originalverpackt herumgestanden, der Zustand der Lüfter sprach allerdings andere Worte. Jetzt hatte er sich in den Kopf gesetzt, statt dem vorinstallierten Vista lieber XP nutzen zu wollen und brachte den Rechner dafür zu seinem PC-Servicemenschen. Dieser scheiterte dann wohl an der XP-Installation, Bluescreens verhinterten weitere Versuche. Allerdings konnte er mir nicht sagen, was der PC-Mensch damit gemacht hat und wie intensiv er sich damit beschäftigt hat. Oft machen SATA-Festplatten gerne Probleme, im BIOS war jedenfalls die Platte auf SATA gestellt statt auf IDE, was einiges an Kompatiblitätsproblemen verhindern würde.

Unter Vista jedenfalls soll der Rechner gut funktioniert haben, keine Beanstandungen.

Jetzt aber hat ihm der PC-Mensch den Floh ins Ohr gesetzt, dass wir den Rechner ja zurücknehmen müssten, weil der ja kaputt ist, Bluescreens bedeuten ja immer und ohne Ausnahme schwere Hardwareprobleme. Weiß ja jeder, der das Wort “Treiber” nicht kennt ;) .

Und natürlich war der Herr auch sehr erstaunt, daß ich mich geweigert habe, den Rechner zurückzunehmen (und wenn, dann nur zu einem deutlich geringeren Preis). Einschicken um den Hersteller eine Garantiereparatur durchführen zu lassen wäre aber auch nicht ok gewesen, das dauert ja zu lange.

Am Ende wollte der Mann jedenfalls lange diskutieren, wie unkulant ich doch wäre, mein Arbeitgeber hätte Kundschaft ja aber auch nicht nötig. Und ausserdem wären die 700 Euro für “uns” ja auch nicht schlimm, das könne man ja verschmerzen.

Ich wäre ja sogar kulant gewesen. Wenn nicht all diese Punkte zusammengespielt hätten : Ein Rechner vom Februar, der keinen Defekt aufweist und nur eine nie zugesicherte Funktion nicht erfüllt (und selbst das würde ich nicht wetten, jemand mit mehr Ahnung hätte XP wahrscheinlich installiert bekommen) wird bei KEINEM Händler zum vollen Preis “aus Kulanz” zurückgenommen. Keine Chance. Wenn man die Finanzierungsraten nicht mehr bezahlen kann sollte man sich vorher überlegen, was man sich anschafft. Aber nicht SO bitte.

Kundschaft aus 1001 Nacht..

Naja, fast. Glücklicherweise hat sich die testweise eingeführte Öffnung bis 22 Uhr so gar nicht rentiert und die Nacht bleibt der Familie statt dem Kunden.

Nachts nicht träumen allerdings möchte ich von meinem Kunden, der kurz nach der Öffnung mit seiner Familie bei den Notebooks stand. Leider sprach er im Gegensatz zu seiner Frau nur sehr schlecht deutsch, daher fragte er auch gleich nach einem türkischsprachigen Kollegen. “Der von neulich!”

Dumm nur, dass es da mehrere zur Auswahl gibt, die anwesenden ihm nicht gefallen haben und er dann trotzdem mit mir vorlieb nehmen musste. Naja.

Jedenfalls wurde er wohl schon “vorberaten”, von eben diesem einen Kollegen, vor einigen Wochen schon. Jetzt allerdings sind seiner Meinung nach die Preise enorm in die Höhe gegangen, das wäre ja alles Betrug, was wir Deutschen uns denn da erlauben würden (ja, das hat er so gesagt).

Ich versuchte ihn zu beruhigen, dass die Preise mitnichten so massiv gestiegen wären, nur ist das Notebook, das er an eben dieser Stelle vor einigen Wochen gesehen hat, mittlerweile leider vergriffen, daher steht da jetzt ein anderes, besser ausgestattetes Modell mit einem höheren Preis. Naja, 20 Euro höher, ist natürlich kriminell. “Sein” Notebook war ausserdem noch weiß während das aktuelle Gerät schwarz lackiert ist. Aber das kann man ja schnell verwechseln.

Teilweise wirkt er dann auch, als wenn er alles verstanden hätte. Wenn er nicht alle paar Minuten lauthals nach dem Geschäftsführer brüllen würde. “Jaja, haben sie gut erklärt, ist andere Modell, andere Gerät, deshalb teuerer. Gut. Ich will das kaufen. Ist in Ordnung. GESCHÄFTSFÜHRER SPRECHEN! SO EIN BETRUG! Ja, ich will noch diesen Vertrag mit mobile Internet dazu. GESCHÄFTSFÜHRER!”

So ähnlich wirkte die Unterhaltung jedenfalls. Da ich bei den UMTS-Verträgen nicht so wirklich der Vollprofi bin, dazu haben wir andere Leute, habe ich ihn und seine Familie gebeten, sich diesbezüglich doch bitte in der Handyabteilung zu melden wenn sie sich ein Notebook ausgewählt haben. da die Kollegen dort dann auch den UMTS-Vertrag machen und dann die beworbene Gutschrift in Höhe von 400 Euro (2 Jahre Vertragsbindung, viel Geld monatlich, wersbrauchtnajaichbrauchsnicht-vertrag) verrechnen muss der Kunde da eh hin anschließend. “400 Euro? Betrug! Ich will Geschäftsführer sprechen! Türkische Kollege hat gesagt, gibt 500 Euro!”. Ok, ich versuche zu schlichten. Eventuell gibt es tatsächlich einen netten Knebelvertrag, bei dem es 500 Euro Prämie abzustauben gibt. Das werden die Kollegen in der Handyabtei.. “Geschäftsführer! BETRUG!” – “Entschuldigen sie bitte, mein Mann versteht nicht alles was sie sagen. Der meint das nicht so.” wirft seine Frau noch ein. “BETRUG!”

Letztendlich  hat seine Frau es geschafft, ihn in die Handyabteilung zu schubsen, unser Geschäftsführer blieb unbehelligt. Der hätte sich auch nur für seine Landsleute geschämt befürchte ich. Allerdings hatte der türkische Kollege aus dem Mobilfunkbereich noch viel Spaß mit dem Herren, türkisch konnte der nämlich offenbar ähnlich schlecht verstehen wenns um Geld ging ;) ..

Der Teamleiter der weißen Ware ist da auch viel cooler als ich. Als ein Kunde dort einen Mitarbeiter im besten Deutsch darum bat, doch bitte den Teamleiter zu holen, weil dieser ja ein Türke sei und er lieber türkisch sprechen würde, ist der Teamleiter natürlich auch brav, wenngleich kopfschüttelnd, erschienen. Allerdings begrüßte er den Kunden auf Deutsch (da dieser Kunde öfter bei uns einkaufte war bekannt, dass der besser deutsch spricht als viele Nachwuchsdeutsche, zumindest wenn man nach flüchtig belauschten Bus-Unterhaltungen geht). Der Kunde grüßte türkisch zurück. Teamleiter : “Und, wie kann ich ihnen jetzt helfen?” – “Ich würde gerne türkisch reden” (auf türkisch) – “Oh, das tut mir leid. Ich verstehe sie leider nicht. Ich bin schon so lange in diesem Land, irgendwie muss ich mich da angepasst haben. Ist bei der Arbeit ja auch unhöflich oder?”

Naja, sie haben das dann auf deutsch beendet, ging gut und problemlos ;) ..

Unfreundliche Dame

Ich berate da gerade fleissig einen jungen Mann, der sich für Gamerhardware (Maus, Tastatur, etc..) interessiert und auch durchaus auf hochwertige Produkte wert legte. Das kann unter Umständen eben auch mal ein paar Minuten dauern und ich plaudere auch gerne mal ein paar Sätze mit der Kundschaft, wenn ich sehe, dass gerade niemand anderes wartet und nicht bedient wird oder werden kann.

Einzig eine ältere Dame wartete, wurde aber von meiner Kollegin begrüsst und ins Netzwerkregal geführt, alles ok also.

Offenbar doch nicht, nach einer knappen Minute kam diese Dame um die Ecke gebogen und stellte sich mit in den Hüften verschränkten Armen in den Gang. Allerdings sagte sie nichts, daher zählte ich weiter die Vorzüge von Logitechs MX518 und G5 auf (ich mag die Ergonomie der Dinger..). Nach kurzer Zeit räusperte die Dame sich und begann zu fluchen. Laut.

“Junger Mann, ich brauche hier DRINGEND Beratung. Das kann ja wohl nicht angehen, dass der Mensch da eine Beratung wegen einer Maus braucht. So eine Maus kauft man einfach, das ist doch nichts, die kostet doch nichts, was soll das denn?”

Da sie mittlerweile schon recht rot im Gesicht war grinste mein Kunde mich nur an und meinte, ich solle die Dame doch zwischendurch schnell bedienen, nicht dass sie uns noch an einem Herzinfarkt stirbt ;) .

Letztendlich benötigte die Frau nur einen WLAN-Router, den ich ihr mit ein paar Erklärungen gespickt (”Mehr brauchen sie nicht sagen, installieren muss den eh mein Sohn.”) in die Hand drückte. Den gleichen Router, den auch meine Kollegin schon ausgewählt und präsentiert hatte. DAS wurde allerdings komplett ignoriert. Verabschiedet wurden wir dann mit zwei Sätzen. Der erste :

“Na sehen sie mal, das hat sich doch auch für ihr Geschäft gelohnt, nicht so wie eine popelige Maus.”

Und der zweite :

“Sie sind nett junger Mann, ich wünsche ihnen viel Erfolg im Ehebett!”

Danke, den Erfolg hatte ich schon, mein Sohn ist toll, knuffig und niedlich, meine Frau die beste der Welt. Und : Der tolle Router hat 24,99 Euro gekostet, die popelige Maus hat zusammen mit anderer Hardware insgesamt über 100 Euro Umsatz gemacht, Gewinnspannen plaudere ich allerdings nicht aus..

Scarface

Wie ein Kollege aus der benachbarten Abteilung erzählte, wollte vor kurzem jemand seinen Rasierapparat zurückgeben. Der Mann hatte im gesamten Gesicht recht böse aussehende Wunden und regte sich auf : “Das Gerät ist ja lebensgefährlich, sowas darf gar nicht verkauft werden!”. Er habe nur die Schutzkappe abgenommen und sich zu rasieren begonnen, was dann eine sehr schmerzhafte Erfahrung wurde.

Dummerweise hatte er nicht nur die Plastikschutzkappe sondern den kompletten Scherkopfschutz abgenommen, so daß er sich mit den bei diesem Modell offenbar leicht zugänglichen Messern direkt rasiert hat. Das sorgte natürlich für Geschnetzel im Gesicht. Was allerdings unverständlich bleibt – warum zur Hölle hat der Mensch nicht nach der ersten Wunde aufgehört sondern sich stur komplett rasiert??

Ich weiß schon, warum ich mich nass rasiere ;) ..

Zeit

“Sie haben mir zugesagt, dass dieses Notebook mindestens 120 Minuten Akkulaufzeit hat! Wir haben das getestet. Das Gerät hat aber maximal 2 Stunden Laufzeit!”..

Ohne Worte?

Der hätte knuffig sein können..

.. wenn er nicht am Ende noch so patzig reagiert hätte.

Wer? Der ältere Herr, der einen Drucker gekauft hat und daheim dann erst einmal das beiliegende (recht umfangreiche) Handbuch studiert hat. Anschliessend kam er dann zurück und tippte wild auf eine Stelle in diesem Handbuch. “Da fehlte was in der Packung! Die schreiben von einem Handbuch, das müssen sie nachliefern!”.

Was stand dort? “Ausführliche Anleitung : elektronisch auf CD”

“Diese ausführliche Anleitung finden sie auf der CD!” meinte ich und dachte, das Problem wäre gelöst. Echt, machmal hilft das. Der Mann fuchtelte aber nur mit der Treiber-CD vor meiner Nase herum : “Da ist nichts drauf! Da steht nur “Treiber CD deutsch” drauf, mehr nicht!”.

“Ähm. Elektronisch auf der CD bedeutet, dass sie die CD schon mithilfe des Computers öffnen müssen um dann auf dem Bildschirm die..”

“Bildschirm? Geht nicht, da les ich keine Anleitung drauf, da bekomme ich ja Kopfschmerzen. So ein Betrug!”

“Naja, sie könnten die Anleitung ja auch einfach ausdrucken?”

“Und was machen die Leute, die keinen Drucker haben? Schon mal drüber nachgedacht? So ein Betrug!”

Nee, is klar. Wer keinen Drucker hat, kann sich natürlich auch die Anleitung des Druckers nicht ausdrucken. Logisch.

Vielleicht sollte man erwähnen, dass in der gedruckt beiliegenden Anleitung definitiv alles erwähnt wurde, was man an Wissen benötigt um mit dem Gerät auch drucken zu können.

Rotzfrech

Zwei Beispiele frechen Verhaltens, beide gerade erst erlebt. Einem Kunden zeigte ich ein paar Kniffe, wie er sein Notebook etwas flotter und effektiver nutzen konnte. Anschliessend kamen wir noch etwas zum Thema “externe Festplatten” ins Gespräch. Während ich also so vor mich hin dozierte griff er in meine Brusttasche, nahm sich den dort steckenden Kugelschreiber und verstaute ihn in seiner Jacke. Ähhm? “Entschuldigung, das war jetzt aber mein Stift.” – “Oh. Aber ich sammle Kugelschreiber!”. Sprachs und ging. Mitten im Satz.

Zweiter Punk : Ein (sehr viel) älteres Ehepaar, laut Aussage der Kollegin im Finanzierungsbüro bei über 80 Jahre alt, plante auf Anraten ihrer in Schweden lebenden Tochter den Kauf eines Computers. Ohne Erfahrungen oder wasauchimmer. Die preiswerten Nettops, die für ihre Ansprüche gereicht hätten (ein wenig Text, ein wenig Internet, Skype) wollten sie nicht, zu billig. Ihnen wurde gesagt, unter 1000 Euro gibts eh nix und das was es gibt reicht nicht mal für Word, was auch immer das sein mag.

Die Frau steuerte ihren Rollator zielsicher auf einen iMac zu und wollte diesen dann auch haben. Pflichtbewusst erzählte ich noch etwas dazu, allerdings merkte ich schon, dass wenig davon bei den Leuten ankam. “Einen PC brauchen wir ja eigentlich nicht. Wir haben ja von Arcor so ein Teil bekommen, das macht ja schon alles!” und zeigten mir eine Starterbox. “Die macht alles um ins Internet zu kommen, ja. Aber einen PC brauchen sie ja trotzdem. Und da reicht der preiswerte da vo…” – “Nein, das muss schon was gutes sein. Auch wenn wir das schon alles haben. Das muss was gutes sein. Diesen Äbbäel EiMeck nehmen wir. Sie haben doch bestimmt mal Zeit und den Anzuschliessen und und zu zeigen wie das alles funktioniert.” . Ich verneinte mit Hinweis auf nicht sehr freundliche Arbeitszeiten und um die seltene Freizeit bettelnde Familie.

“Aber am Samstag da hat jeder frei. Da können sie doch sicher mal vorbeikommen.”

Ich habe sie dann nur leise gefragt, welchen Wochentag wir denn gerade haben. “Hmm. Samstag?” – “Eben. Und, habe ich frei?”

Sinnloses Wissen

Ein AVM-Bluefritz-Stick eignet sich auch sehr gut zum Öffnen von Bierflaschen. Hab ich eben festgestellt – nett.

FSC-Netzwerkplatten überleben den Sturz aus 2 Metern Höhe, selbst wenn sie eingeschaltet sind. Neulich schon festgestellt. Auch nett.

Alte Leute können süss sein..

Da war diese ältere Dame, von der mir meine Kollegin berichtet hat. Diese Frau hatte eine ebenso nicht unbedingt taufrische kabellose Maus im Handgepäck. Eine Kugelmaus von Fujitsu-Siemens, die offenbar einem Komplettrechner beigelegen hat. Besagte Dame beklagte sich, dass die Maus nicht mehr funktioniert und wünschte sich Hilfe, welche meine Kollegin gerne zu leisten bereit war. Die Kollegin schaute also zuerst nach den Batterien und öffnete die entsprechende Klappe.

“Oh, da sind Batterien drin? Das wusste ich jetzt nicht!”

Die Stromlieferanten waren dummerweise schon ausgelaufen und sichtlich älteren Datums.

Um nach der Reinigung  und dem testweisen Wechsel der Batterien die Funktion zu überprüfen fragte die Kollegin nach dem Funkempfänger für die Maus.

“Sowas braucht man? Also wir haben den Computer gebraucht übernommen und haben die Maus halt einfach vor den PC gelegt. Das muss dann doch funktionieren oder meinen sie nicht?”

So viel technische Naivität ist schon knuffig und tut irgendwo leid. Jetzt haben sie für 14,99 Euro eine neue kabellose Maus bekommen, inklusive Batterien, Empfänger, Garantie und guten Ratschlägen. Besonders letzteres ist oft mehr wert als das teuerste Produkt.

Bestatterweblog

Tom vom Bestatterweblog befindet sich nicht nur schon seit langem in meiner Blogroll und weit oben in meiner Achtung  sondern hat auch noch einen  auch zu meinem Berufsbild sehr passenden Artikel verfasst, zu finden hier : http://bestatterweblog.de/archives/Vom-inneren-Laecheln/3319

Leider sind tatsächlich viele Verkäufer unmotiviert oder von ihren Vorgesetzten so sehr unter Druck gesetzt, dass sie eher Ware verräumen als Kunden bedienen. Und wenn sie sich doch herablassen, sich mit der Kundschaft zu unterhalten, wird leider oft unmotiviert und uninformiert beraten. Dummerweise ist so ein Verhalten oft sogar von der Führungsebene gewünscht oder zumindest geduldet, ich könnte da auch einige Fälle aus eigener Erfahrung nennen. Ist mir unverständlich, das Argument, dass nicht der schnelle Verkauf sondern die langfristige Kundenbindung für ein gut laufendes Unternehmen sorgt sollte doch einleuchten oder? Offenbar lässt sich so etwas aber sehr schlecht mit Excel wiedergeben.. :(

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