Film- und Buchtipp: Mara und der Feuerbringer

Um Ostern herum lief in den Kinos nicht nur FF7 an sondern auch ein kleiner, unbeachteter deutscher Film namens Mara und der Feuerbringer, basierend auf der gleichnamigen Buchreihe von Tommy Krappweis (Miterfinder von Bernd das Brot). Vom Filmverleih offenbar als Kinderfilm eingestuft, lief der Film in den meisten Kinos ausschließlich in den Vor- und Nachmittagsvorstellungen. Es gab so gut wie keine Werbung und auch Plakate waren in den Kinos nicht oft zu sehen. Die Reaktionen bei Youtube und Facebook auf den Trailer waren typisch für die von mir so oft kritisierten Internet“kritiker“: „Deutscher Film? Kann nix sein“ – „Ich seh doch jetzt schon wie scheiße der Film ist“ oder „Die Effekte sind total beschissen“.

Nun ist es fast schon zu spät um den Film noch im Kino sehen zu können und der olle Computerfuzzi rät euch, dass ihr euch den Film unbedingt anschauen solltet. Super gemacht, Computerfuzzi, echt mal, Timing kannste nicht.

Aber es gibt Hoffnungen: Mitunter lassen sich Kinobetreiber überzeugen, den Film doch noch ins Programm aufzunehmen. Bei uns ist er mit einem Monat „Verspätung“ angelaufen – und die Säle im Kino sind voller als am Startwochenende.

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Smartphones: Muss es immer Highend sein?

Wenn ich Smartphones und Tablets teste, dann meistens Highend-Geräte aus der preislichen Oberklasse. Samsung Galaxy S6, iPhone 6, Topmodelle von LG, HTC und und und. Kaum eines der Geräte ist für weniger als 400 Euro erhältlich. Dafür schauen die technischen Daten natürlich lecker aus – hochgezüchtete Quad- oder Octacore-Prozessoren, schnelle Grafikchips, viel RAM und Flash, hochauflösende Displays und und und. Muss ja für ne gewisse Zeit „halten“ ohne dass es veraltet.

Und dann steht der nächste Vertragswechsel an und die Leute tauschen ihr ehemaliges Highendmodell flott gegen das nächste Highendmodell, muss man ja, sonst läuft ja nix mehr. Zumindest versuchen uns das die Anbieter dauernd einzureden. Doch stimmt das wirklich? Sind Mittelklasse-Geräte unbenutzbar langsam?

Nein, natürlich sind sie das nicht. Klar, ein S6 oder iPhone 6, die haben schon Vorteile. Pulssensoren! Hey! Displays, bei denen man die Pixel nicht mal mit der Lupe erkennt. Das Logo wirkt als Statussymbol. Das *muss* doch einen Aufpreis von 400 bis 600 Euro wert sein oder? MUSS!

Das redet man sich gerne ein, wenn man gerade so viel Geld für solch ein Gerät bezahlt hat, klar. Oder hat hier schon mal jemand etwas klar überteuertes gekauft und dann gesagt „logisch habe ich mich über den Tisch ziehen lassen und das billige Gerät hätte locker gereicht. Aber ich zahle gerne dreimal so viel Geld, ich hab’s ja!“?

In den letzten Monaten konnte ich mehrfach den Direktvergleich machen: Wie schlagen sich preiswerte Smartphones in der Preisklasse bis 160 Euro gegen die Topmodelle? Lohnt sich der Aufpreis? Meine Antwort ist einfach: Nein, der Aufpreis lohnt sich in den seltensten Fällen.

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Abschlussbericht Projekt Exodus

Ein entschlossenes Team, ein ausgemusterter Zerstörer, viele spannende Ideen im Kopf und eine Förderung von der Bundeszentrale für politische Bildung in der Hinterhand – bei Projekt Exodus konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Das ambitionierte Liverollenspiel mit Bildungshintergrund fand Anfang Februar in Wilhelmshaven statt und war tatsächlich ein Erfolg. Für die Teilnehmer genauso wie für die Veranstalter vom basa e.V., den Waldrittern und zahlreichen freien Mitarbeitern. Ich war auch dabei und bin stolz auf das, was wir da geschaffen haben. Es war ein einmaliges Erlebnis, sowohl für uns Organisatoren als offenbar (Gesprächen zufolge und dem glücklichen Grinsen in den Gesichtern der anderen) auch für die Teilnehmer.

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Kurz angeschaut: i.onik TM10.1 Tablet

Da wollte ich mich bis zum neuen Jahr abmelden und dann klappt das nicht. Warum? Weil der Paketbote mir ein Tablet überreicht hat, als Testmuster für einen größeren Kunden. Bislang habe ich ja sehr oft eher die Topmodelle getestet „weil die Leser sich nicht für preiswerte Geräte interessieren“. Offenbar scheint aber gerade die Experimentierfreude ausgebrochen zu sein. Mir solls recht sein, gibts hier im Blog endlich mal wieder die Chance zu mosern. Immer nur teure Luxusgeräte ohne größere Mängel – das ist ja auch langweilig auf Dauer.

Jüngst ist also das i.onik TM10.1 hier eingetroffen, ein recht voluminös wirkendes Tablet mit Metallgehäuse. Erster Eindruck beim herausfummeln aus der Packung: Verdammt, ist das schwer. Zugegeben, gegen das jüngst getestete Z3 Tablet Compact von Sony ist fast alles schwer. Aber dann war da ja auch noch das Windows-Tablet Yoga 2 von Lenovo, mit seinem großen Akkuknubbel. Das war auch alles andere als leicht, kommt mir aber rein subjektiv deutlich angenehmer zu tragen vor als das TM10.1.

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Frohes Fest und ein erfolgreiches 2015

Ich gestehe: Das Jahr 2014 war ein (bis auf wenige Ausnahmen) Desaster erster Güte. Mit Murphy als ständigem Begleiter. In diesem Sinne kann 2015 eigentlich nur besser werden. Dummerweise dachte ich das auch schon vergangenes Jahr von 2014, hat nicht geklappt.

Allen Lesern wünsche ich trotzdem ein tolles neues Jahr und ein paar angenehme Rest-Weihnachtstage. Und viel Spaß mit den hoffentlich bekommenen Geschenken. Dem Projekt Exodus wünsche ich einen erfolgreichen Rest-Monat. Es ist noch viel zu erledigen für die kurze Zeit, wir brauchen daher viele gedrückte Daumen. Und noch mehr Daumen, dass das Wetter mitspielt. Wetter? Spielt doch drinnen? Ja, allerdings gibts kein Catering auf dem Schiff wenn das Deck zu glatt ist, Eis können wir daher gar nicht gebrauchen.

Dummerweise habe ich keine tolle neue Hardware bekommen, mit der ich jetzt herumspielen könnte. Oder euch neidisch machen. Oder so. Daher koste ich jetzt noch etwas die aktuellen Steam-Deals aus und freue mich mit meinem Nachwuchs über ihre Weihnachtsgeschenke. Macht es gut, bis im kommenden Jahr dann!

Angestubst: AMD Kabini für preiswerte Einsteiger-Computer

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein PC mindestens 1000 Euro kosten musste, damit damit wenigstens Office flüssig läuft. Groß, laut und unhandlich müssen Computer auch nicht mehr sein. Selbst Tablets reichen heute schon für Internet und Office aus – wenn es sich dann noch um x86-Tablets mit Windows handelt, sogar für die gewohnte und oft lieb gewonnene Software.

Im Rahmen des Projekt Exodus habe ich vergangene Woche etwas mit einem sehr günstigen AMD-System herumspielen können. Als Prozessor kam dabei ein Kabini für den Sockel AM1 zum Einsatz. Der Quadcore-Prozessor aus der Sempron-Serie kostet etwa 29 Euro (bulk, also inklusive Lüfter) und taktet mit überschaubaren 1,3 GHz. Für 10 Euro Aufpreis gibt es den Prozessor auch mit 2,05 GHz und mit etwas flotterer GPU. Apropos GPU: Die ist bereits integriert und stammt aus AMDs R-Serie. Es handelt sich um die langsamste GPU-Lösung von AMD, R3 genannt.

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Projekt Exodus – Anmeldung beginnt in Kürze!

Die Anmeldung für Projekt Exodus startet Sonntag!

Die Anmeldung für Projekt Exodus startet Sonntag!

Zugegeben, ich nerve euch mit Projekt Exodus. Oder auch nicht, Ansichtssache 😀 . Exodus bestimmt allerdings gerade einen großen Teil meines Tagesablaufes, man ahnt ja gar nicht, was da so alles zu tun ist. Vor allem, wenn der Webdesigner plötzlich meint für ein paar Wochen mitsamt aller Zugangsdaten verschwinden zu müssen.

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Kannst du dir nicht ausdenken, sowas..

Es ist in meinem Leben schon sehr oft vorgekommen, dass ich mich als Darsteller in einer furchtbar schlechten Trash-TV-Serie wähnte. Lest einfach mal die älteren Beiträge dieses Blogs, einige der Geschichten glaube ich ja heute beim Nachlesen fast selbst nicht mehr (glücklicherweise erinnere ich mich trotzdem daran, was den teils düsteren Alltag oft wieder aufheitert).

Nun ist es wieder geschehen, eine Situation, die einfach nur skurril ist. Stellt euch vor, jemand aus dem Bekanntenkreis bietet euch an, eine Aufgabe für euch zu übernehmen. Da ihr selbst die entsprechenden Fähigkeiten nicht habt, sagt ihr dankend zu – der Bekannte, ein Freund von Freunden und jemand, den ihr schon öfter auf Feiern getroffen habt, erledigt den Job ehrenamtlich, weil das dahinterstehende Projekt einfach spannend ist. Zuerst läuft alles super, es gibt tolle Fortschritte. Irgendwann wird die Zusammenarbeit träge, die Fortschritte werden weniger und es schleichen sich zahlreiche Fehler ein. Die werden dann auch auf Nachfrage nicht verbessert, obwohl die Korrekturen immer wieder versprochen werden.

Dann, Stichtag, ein wichtiger Meilenstein muss fertig werden, der Termin sitzt und muss gehalten werden. Ich wähne mich mit dem alten Star-Trek-Trick in Sicherheit: Scotty, wie lange dauert es? 10 Stunden? Ich gebe dir 5! Ok, dann bist du in 2 Stunden fertig, danke!

Dann kam die erlösende Meldung, nur knapp über dem Wunsch-Zeitpunkt: Ich schicke dir gleich das Ergebnis, warte kurz.

Das wars, mehr kommt da nicht. Es kam nie ein Ergebnis. Lustigerweise ist besagter Bekannter seitdem verschwunden. Seine Freunde wissen nicht wo er ist, seine Familie auch nicht und auch in seiner Firma ist man hilflos. Weg. Es macht sich die Sorge breit, ihm könnte etwas passiert sein. Gemischt mit immer wieder etwas Ärger über die Situation, die das ganze Projekt gefährdet. Und nun endet die Geschichte tatsächlich. Vorerst.

Update zum Nokia 130 (Headset ahoi!)

Vor einiger Zeit schrieb ich über das günstige Einsteiger-Telefon Nokia 130. Dabei erwähnte ich, dass in der Verpackung das versprochene Headset fehlte – ärgerlich, da Geräte anderer Hersteller nicht sehr zuverlässig mit dem Telefon arbeiten und Nokia zu geizig war, ein Headset-Profil für Bluetooth zu hinterlegen. Will sagen: Kabellose Headsets per Bluetooth funktionieren nicht. Doof.

Ich trat daraufhin mit dem Händler in Kontakt, bei dem ich das Nokia 130 erworben habe. Dort war man sich keiner Schuld bewusst. Auf meinen Hinweis, dass das Headset auf der Verpackung als Inhalt abgebildet ist und sich auch bei Amazon die Leute beschweren, wollte man dem Fall nachgehen.

Und siehe da: Heute brauchte der Paketmensch ein auffallend leichtes Päckchen, in dem sich nichts anderes als das verschollene Headset befand. Ok, es handelt sich um kein wirklich hochwertiges Produkt. Man könnte sagen: „Der Preisklasse angemessen“. Aber immerhin. Und offenbar hat Nokia tatsächlich bei der Deutschland-Charge vergessen, das Headset beizulegen.

Es lohnt sich also, den Händler anzuschreiben und eine Nachlieferung zu verlangen. Funktioniert, habs für euch ausprobiert 🙂 .

Überraschung beim Smartphonetest

Ab und zu teste ich Geräte, die mich überraschen. Positiv oder negativ, ist beides schon dabei gewesen. Manchmal geht man mit hohen Erwartungen ran und wird enttäuscht. Passiert, das schlägt sich bei mir zumindest aber nur anhand der objektiven Fakten im Testergebnis nieder, subjektive Enttäuschung lest ihr entweder hier oder im Fazit-Kasten des Tests. Ab und an bekomme ich aber Testmuster zugeschickt, von denen ich nicht wirklich viel erwarte. Unbekannte Geräte unbekannter Hersteller mit auf den ersten Blick eher mauen technischen Daten – naja, Business as usual halt, macht man so mit.

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